Big in Japan?

In dieser Woche spiele ich das erste Mal in Japan und ich denke, das Lied von Alphaville aus dem Jahr 1994 passt dafür sehr gut – natürlich versehe ich es aber mit einem Fragezeichen, ich möchte ja nichts verschreien. Auf jeden Fall habe ich mich gut auf mein erstes, offizielles Turnier der International Series vorbereitet. Blicken wir kurz auf die letzten Wochen zurück.

Skifahren, Training und ein weiteres Shooting

Nach dem 15. Platz bei den PKNS Selangor Masters Mitte Februar standen nun wieder sechs turnierfreie Wochen am Programm. Neben Fitness- und Golftraining nutze ich diese Zeit vor allem auch dazu, meine Hobbies auszuüben. Bekanntermaßen steht Skifahren im Winter bei mir ganz oben auf der Liste und hier hatte ich in den letzten Wochen wirklich Glück und hab noch zwei, drei sehr gute Tage erwischt. Danach ging es für mich nach Mallorca und dort habe ich einige Runden mit meinem Freund Patrick gedreht, der mich gefordert hat, aber mich am Ende nicht „biegen“ konnte. Auf jeden Fall habe ich nun einige Maß beim nächsten Oktoberfest gut und mal schauen, ob ich diese auch einlösen werde.

Macade Shooting II

Danach standen noch zwei Shooting-Tage für Macade am Programm und das war einmal mehr eine tolle Erfahrung. Das Wetter war zwar nicht ideal, aber wir haben wieder ein paar schöne Fotos für die Herbst-Kollektion machen können. Von Mallorca ging es dann für knapp drei Wochen weiter nach Marbella und dort stand dann mit Dominic wieder Golftraining am Programm. Ich konnte in der Wohnung eines Freundes wohnen und habe die Zeit wirklich genossen. Danach ging es wieder in die zweite Heimat, nach Graz. Diese Zeit in meiner kleinen Wohnung und am Murhof hat mir auch richtig gut getan. Der Murhof präsentiert sich knapp vor dem Audi Circuit in einem großartigen Zustand und meine Runden mit Bernard Neumayer und Jakob Lotschak waren wirklich lustig und entspannt.

International Series Japan

Am Samstag in der Früh ging es für mich von Wien über Zürich nach Tokio. Die Anreise war durchaus anstrengend, aber ich habe bereits in den Tagen davor meinen Schlafrhythmus etwas angepasst und bin früher schlafen gegangen und früher aufgestanden, das sollte mir nun helfen. Auf jeden Fall freue ich mich schon sehr auf das Turnier am Caledonian Golfclub. Mittlerweile habe ich den Platz mit meinem Caddy Louis bereits gespielt und bin begeistert: Er ist unfassbar cool, in einem sehr guten Zustand und auch die Greens sind in einem Top-Zustand. Generell würde ich sagen, dass es gewisse Löcher gibt, die man überstehen muss, dann bekommt man aber auch viele Chancen, um mit einem kurzen Eisen eine Birdiechance zu bekommen. Ein weiteres Merkmal sind die langen Par-5: Man kommt mit zwei Schlägen fast nicht hin und muss daher mit einer guten Annäherung arbeiten. Auf den Frontnine ist es Loch drei, auf den zweiten neun Loch muss man dann auf der 12, 15 und 17 aufpassen.

Der frühe Vogel…

Am Mittwoch heißt es jetzt noch mal ein bisschen trainieren und am Nachmittag werde ich nochmal die Backnine spielen. Am Donnerstag starte ich dann um 11:00 Uhr in die erste Runde. Freitag? Freitag wird dann eine absolute Herausforderung:  Ich schlage um 6:00 Uhr ab. Das ist – milde ausgedrückt – schon eine Sauerei. Das bedeutet, dass der Wecker um 3:00 Uhr läutet und ich mich um 3:30 Uhr in den Bus zum Platz setze. Das ist um 20:30 Uhr unserer Zeit – ehrlich, ich bin schon sehr gespannt, wie es mir da gehen wird und ob sich mein Körper auskennt. Auf jeden Fall werde ich mir einige Wecker stellen, damit ich nicht verschlafe.

Auf jeden Fall freue ich mich schon sehr auf das Turnier und ich hoffe, das ihr mir dir Daumen drückt. In diesem Sinne wünsche ich euch eine schöne Woche und vielleicht sehen wir uns ja bereits nächste Woche beim Audi Circuit!

Euer

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