Erholung, Skifahren & Geburtstag
Am 13. Dezember ging für mich mit Platz 34 bei den Saudi Open presented by PIF die Saison 2025 zu Ende. Danach habe ich direkt nach dem Turnier meine Schläger für einige Zeit ins Eck gestellt. Ich glaube, das ist ganz wichtig, dass man auch hin und wieder ein wenig Abstand bekommt, um wieder gierig in die nächste Saison zu starten. Ich habe meine Batterien mit einem tollen Fitness-Programm von Ernst Erlinger und viel Zeit auf den (Ski-)Bergen aufgeladen. Ich glaube, in Summe war ich sicher 15-mal Skifahren und habe echt wieder viel Spaß daran gefunden. Vom Flutlicht-Skifahren in Weißenbach bis nach Zauchensee haben mich diese Ausflüge gebracht und ich konnte diese in wirklich jedem Bereich extrem genießen.
Neustart zu Jahresbeginn
Mit dem Beginn des neuen Jahres haben dann auch wieder die ersten Golfeinheiten begonnen. Natürlich findet zu diesem Zeitpunkt sehr viel Indoor statt. Hier habe ich heuer zwei Trainingsmöglichkeiten genutzt: Einerseits habe ich wieder in der Garage trainiert, andererseits war ich auch öfter in der „Golfburg“ zu Gast. Burg Rabenstein bietet nicht nur eine der spektakulärsten Indoor-Anlagen, sondern hatte heuer auch exklusiv die Beta-Version des GC Murhof. Es war wirklich ein Genuss meinen Heimatplatz auch im Winter zu spielen und kann euch das wirklich empfehlen. Burg Rabenstein ist auch wesentlich sicherer als unsere Garage, man erkennt das am Einschlagloch in der Wand. Meinen Geburtstag habe ich dann auf der Jufenalm gefeiert und der hätte nicht schöner sein können, das war eine perfekte Auszeit und ein richtiger Energie-Boost für mein neues Lebensjahr.
Feinschliff in Dubai
Zwischen 8. und 18. Jänner standen dann wieder Fitness- und Ausdauertrainings am Programm, wobei ich dann knapp vor meiner Abreise nach Dubai am 18. Jänner die Intensität etwas gedrosselt habe, um für das Golftraining bereit zu sein. Dieses Camp mit Dominic war dann extrem effizient und wir haben wirklich sehr große Fortschritte gemacht. Wir haben die Qualität in den Mittelpunkt gestellt und wenn wir trainiert haben, dann mit vollem Fokus und 100 % Konzentration. Dazu haben wir auch dreimal gespielt und ich durfte auch wieder einen meiner Lieblingsplätze, den GC Alzorah, spielen.
Nach dem Nightrace ist vor Manila
Der Besuch des Nightrace in Schladming war dann der Abschluss meiner Vorbereitung. Ganz ehrlich: Ich genieße diesen Event extrem und manchmal denke ich mir, wo wäre ich jetzt, wenn ich im Skisport weitergemacht hätte. Besonders gefreut hat mich die Tatsache, dass ich in Schladming nicht nur das Team von Audi Österreich getroffen habe, sondern auch Silvia und Jürgen Unterrainer (Burg Rabenstein) und Patrick Heinisch (Macade) mit mir unterwegs waren.
Abschlag in Manila
Die Anreise nach Manila war lang und anstrengend, ich konnte aber viel schlafen und bin daher relativ fit gelandet. Während des Fluges habe ich mir dann über den Wolken das Finale der Australian Open reingezogen und hätte mich natürlich gefreut, wenn Novak seinen 25. Grand Slam Titel geholt hätte, aber Alcaraz war einfach zu stark. Schlussendlich war ich um 1:30 Uhr im Hotel und hab bis 10:00 Uhr ausgeschlafen und später dann am Platz trainiert. Am Montag habe ich dann alle 18-Loch gespielt. Wir spielen den Wack Wack Golfclub, der direkt in der Stadt in Manila liegt, quasi der GC Graz-Andritz der Philippinen. Der Platz ist extrem spannend und die Greens sind wirklich ähnlich groß wie in Andritz, teilweise sogar kleiner. Leider spielt man aber mittlere Eisen rein und da wird das Ganze schon ein wenig schwieriger. Heute war es dazu noch windig, dann steigt die Anforderung an uns Spieler noch weiter. Das Gras hier ist auch sehr ungewöhnlich – eine eigene Sorte, daran muss ich mich auch noch gewöhnen. Das Ziel heißt eindeutig Fairways und Greens treffen und dann ist diese Woche schon was drinnen.
Ich hoffe, ihr drückt mir diese Woche und während der Saison die Daumen und ich freue mich schon sehr auf dieses neue Kapitel meiner Karriere.
Euer