Ein Wechselbad der Gefühle in Tschechien!

Mit etwas Abstand möchte ich wieder auf mein letztes Turnier in Tschechien zurückblicken. Bei der Kaskáda Golf Challenge von 15. – 18. Juni in Brno ging es auf einem meiner Lieblingsplätze zur Sache.

In dieser Woche waren auch Dominic Angkawidjaja und mein Mentaltrainer mit dabei.

Turbo gezündet

Die erste Runde war dann ganz nach meinem Geschmack: Mit acht (!!) Birdies und nur zwei Bogeys war ich nach der ersten Runde am geteilten zweiten Platz und in einer hervorragenden Ausgangslage. Am zweiten Tag hatte ich eine Startzeit gleich in der Früh und mit einer Par-Runde konnte ich zwar nicht an die Leistung vom ersten Tag anschließen, aber dennoch blieb ich in Tuchfühlung mit der Spitze. Diese Runden haben auch Dominic beeindruckt und das Ergebnis hat klar gezeigt, dass sich das Training in den letzten Wochen ausgezahlt hat.

Rückfall in Runde drei

In der dritten Runde ist mein Spiel dann leider ein wenig abgerissen: Ich habe meinen Rhythmus verloren und auch die Putts sind einfach nicht gefallen. Im Golfsport geht es einfach schnell und an diesem Tag stand am Ende die 76 auf der Scorekarte. Diese Runde hat natürlich wieder ein wenig vom Selbstvertrauen gekostet, aber für den Finaltag habe ich mir dennoch einiges ausgerechnet. Mit einem Eagle und vier Birdies schien die Runde wieder in eine sehr gute Richtung zu gehen – viel besser kann ich eigentlich nicht spielen. Leider kam ab Loch 12 ein unerklärlicher Einbruch. Es folgten dann noch drei Bogeys und zwei Doppelbogeys und da konnte auch das Birdie auf Loch 14 nichts mehr retten. Was war passiert? Ich weiß es leider nicht genau – ich war weder nervös, noch habe ich mich unsicher gefühlt, aber mein Spiel war einfach weg. Wir haben es auch gemeinsam analysiert und es dürften die kleinen Umstellungen, die wir vorgenommen haben, einfach noch nicht zu 100% verankert sein.

Am Ende wurde es Rang 27 und das stimmt mich doch wieder zuversichtlich. Ich habe in Summe eineinhalb Runden schlecht gespielt und mehr als 10 Schläge verloren und dennoch haben am Ende nur elf Schläge auf den Sieger gefehlt – das zeigt auch, dass ich mit vier guten Runden auf jeden Fall vorne dabei bin.

Ein paar freie Tage auf Mallorca

Nach dem Turnier in Tschechien ging es für mich für ein paar Tage nach Mallorca. Es hieß einfach ein wenig Abstand gewinnen, Energie sammeln und auch aktiv sein. Gemeinsam mit Andreas Gruber und seiner Familie und ein paar Freunden standen Tennis, Minigolf und eine Runde am T Golf Calvia am Programm. Diese Tage haben mir sehr gutgetan und ich habe am Wochenende auch wieder eine Trainingssession am Murhof absolviert, die sehr gut gelaufen ist. Ich denke, es schaut sehr gut aus, dass ich schon sehr bald 18-Loch auf hohem Niveau durchziehen kann.

Le Vaudreuil Golf Challenge mit einem alten Bekannten

Am Montag ging es nun wieder weiter und um 15:00 Uhr bin ich von Wien nach Paris abgehoben. Vom Flughafen ging es dann noch 1,5 Stunden weiter in die Nähe von Rouen. Dieses Turnier habe ich in den letzten beiden Jahren noch nicht gespielt und daher bin ich gespannt, was der Platz zu bieten hat. Mit 6.300 Metern präsentiert er sich auf jeden Fall nicht extrem lang – schauen wir mal.

UPDATE nach der Trainingsrunde

Der Platz ist nicht extrem lang, hat aber seine Tücken: Fairways und Greens sind sehr hart und das ist die erste Herausforderung. Dazu kommt, dass es ein Parkland-Course ist, unter den Bäumen das Gras aber sehr hoch ist und damit muss man den Ball zuerst einmal finden. Rausspielen geht dann, aber natürlich gewinnt man dabei nicht viel Länge. Also: Platz ist sehr gut beisammen, spielt sich nicht so lange, aber man muss sehr gut platzieren.

Charly Unterberger als Wochensponsor

Dieses Turnier kann auch aus einem anderen Grund schon nur mehr gut gehen: Als Wochensponsor ist einmal mehr Charly Unterberger dabei.

„Ich unterstütze Niklas seit der ersten Stunde und wir haben im Clubhaus in Weißenbach einen kleinen Bereich, hier werden Mitbringsel und Erinnerungsstücke von den Turnieren gesammelt. Wir werden auch diese Woche wieder mitfiebern und hoffen, dass er sich wieder in guter Form präsentiert“, freut sich der the one under – Besitzer auf die Turnierwoche in Frankreich.

In diesem Sinne wünsche ich euch eine schöne Woche und haltet mir die Daumen.

Euer

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