Erfolgreicher Auftakt ins Turnierjahr!

ERLEICHTERUNG UND ZUVERSICHT– diese beiden Worte fassen als Resümee meine erste Woche auf der Challenge Tour 2024 gut zusammen. Dazu darf ich euch kurz meine Gedanken mitteilen, dass man das ein wenig besser versteht.

Kommen wir zur Erleichterung: Prinzipiell habe ich nun rund zwei Monate auf diese erste Turnierwoche hingearbeitet, aber natürlich fehlt vorher der Vergleich. Funktioniert der Schwung unter Stress, klappen die neuen Ideen beim Putten und wie geht man mit dem Druck des Turniers um. Vor allem auch unter dem Aspekt, dass 2023 nicht unbedingt alles rund gelaufen ist.

Meine vier Runden unter Par zeigen, dass viele Aspekte schon gut passen und Platz 36 ist ein sehr guter Auftakt. Zuversichtlich bin ich vor allem deshalb, weil mein Spiel aber noch viel Luft nach oben hat und ich über drei Runden dennoch vorne dabei war. Auf einem Platz wie Zebula Golf & Estate muss man tief schießen, um ganz vorne zu sein und da haben noch Kleinigkeiten gefehlt.

Elf unter Par sind ein sehr guter Auftakt und nur in der Finalrunde waren ein paar unglückliche Situationen dabei, die eine noch bessere Platzierung verhindert haben. Gerade aber die beiden Birdies auf den letzten vier Löchern zeigen, dass auch meine mentale Stärke wieder zurück ist. Neben dem guten Auftakt nehme ich natürlich wieder besondere Erlebnisse von dieser Woche mit.

Die Tierwelt ist einfach beeindruckend und mein Erlebnis mit der Schlange in der Dusche werde ich wohl auch nicht so schnell vergessen. Da gebe ich auch zu, dass ich die letzte Nacht nicht mehr so gut geschlafen habe. Positiv war auch die Zusammenarbeit mit Collin, ich denke, er wird heuer noch öfters an meiner Seite sein.

Bain's Whisky Cape Town Open

Noch am Sonntag ging es dann mit dem Flugzeug von Johannesburg nach Kapstadt zum zweiten Turnier. Der Royal Cape Golf Club stellt diese Woche schon eine größere Herausforderung dar. Hier war das Siegerscore von Benjamin Follett-Smith im Vorjahr bei 15 unter Par – da sieht man schon den Unterschied zu den SDC Open und dem Score von -24 von Rhys Enoch von letzter Woche.

Ich bin im Vorjahr mit dem engen, langen Platz sehr gut zurechtgekommen und habe am Ende mit fünf unter Par den 39. Platz belegt.

Länge der Schläge

Ein entscheidendes Kriterium in dieser Woche ist die Abstimmung der Schläger. Während in der Vorwoche die Schläge rund 10 % länger waren, sind wir nun wieder auf Meeresniveau und daher ist das Ausmessen extrem wichtig. Hier seht ihr meine Messungen von Dienstag um 1 Uhr Mittag bei 30 Grad – mit den Längen und dem Clubheadspeed bin ich durchaus zufrieden

Der erste Eindruck des Platzes ist übrigens auch ok, die Greens sind leider ein wenig weich. Das Putting-Green ist noch eine Spur schlechter, am Platz ist es wie gesagt ok. Montag und Dienstag habe ich ein wenig Fitness gemacht, 9-Loch gespielt und vor allem mein Quartier genossen. Ich blicke von meinem Appartement auf den Atlantischen Ozean und das ist schon wirklich genial. Diese Woche habe ich Philip Ndlovu am Bag und freue mich, hier wieder Unterstützung zu haben. Am Montag hatte ich Lust auf „Heimat“ und da hab ich mir ein Schnitzel gekocht, das war einmal eine sehr willkommen Abwechslung. In Summe fühle ich mich richtig gut und kann es kaum erwarten, bis es am Donnerstag wieder los geht!

Ich wünsche euch eine schöne Woche und haltet mir wieder die Daumen!

Euer

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